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Auf einen Blick:

- Chichicastenango ist auch bekannt unter dem Namen Santo Tomás oder Chichi.

- Die Stadt hat etwa 110.000 Einwohner.

- Chichicastenango ist bekannt für seine traditionelle K'iche' Maya Kultur.

- Das Klima in Chichicastenango ist dank der Lage im Hochland (1965 Meter überm Meeresspiegel) recht kühl.

- Chichicastenango ist bekannt für seine bunten Märkte.


Flagge Guatemala

 


 

 


Chichicastenango



Chichicastenango ist nicht eben ein verträumtes kleines Nest in den Bergen. Ganz im Gegenteil, es handelt sich um eine selbst nach westlichen Maßstäben große Stadt. Sie liegt etwa 140 Kilometer nordwestlich von Guatemala City und hat immerhin rund 110.000 Einwohner.

Das wohl markanteste Feature der Stadt ist die Lage. Chichicastenango liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Berg. Sie erstreckt sich über mehrere Berggipfel und liegt fast 2000 Meter über dem Meeresspiegel.


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Die Stadt ist auch bekannt als Chichi oder Santo Tomás. Ihren modernen Namen erhielt die Stadt von den spanischen Konquistadoren. Ursprünglich hieß sie Chaviar, was ich offen gestanden schöner finde.


Chichicastenango ist die Hauptstadt des Department El Quiché und ein Zentrum der traditionellen K'iche' Maya Kultur. Jeden Donnerstag und Sonntag entwickelt sich die Stadt zum Besuchermagneten. Der Grund: Donnerstag und Sonntag ist Markttag. Ansonsten würde ich die Stadt nicht unbedingt als Schönheit bezeichnen. Allein der Markt lohnt aber den Abstecher.

Die Farbenpracht des Marktes und die dargebotene Vielfalt ist schlicht umwerfend. Hier gibt es scheinbar alles. Das fängt bei Essen an, geht über Blumen, Töpfe, Heilpflanzen, Copal, Mühlsteine, Hühner, Schweine hin zu Werkzeugen, Macheten, Kunsthandwerk und natürlich der farbenfrohen Kleidung. Die farbigen Blusen der Frauen sind weithin berühmt.

Einem besonders guten Ruf hat die Stadt auch für die hölzernen Masken. Sie werden bei traditionellen Tänzen getragen.



Nahe des Marktes befindet sich die Kirche Santo Tomás. Sie ist etwa 400 Jahre alt und wurde auf einer vorkolumbianischen Tempelplattform gebaut. Die Treppe, über die man zur Kirche gelangt, gehört also zu einem alten Maya Heiligtum und das bekommt man auch als eher ahnungsloser Besucher mit.

Auf den Treppenstufen finden nachwievor Mayarituale statt. Da werden Räucherstäbchen abgebrannt und Kerzen. Zu besonderen Anlässen wird auch mal ein Huhn geopfert. Es ist schon ein interessantes Spektakel. Es deckt sich mit den Eindrücken aus anderen Landesteilen, sei es nun der durchaus seltsame Heiligenkult um St. Martin oder die Verehrung des Volksheiligen Maximón. Offenbar ist das Verhältnis zur katholischen Monotheismusdoktrin recht entspannt.

Jede der 18 Stufen steht übrigens für einen Monat im Maya Kalender.


Hin- und Wegkommen

Es gibt direkte Busverbindungen von Quetzaltenango und Guatemala Stadt und Shuttle Busse von Antigua und Panajachel.











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