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Auf einen Blick:

- Quetzaltenango ist besser unter dem Namen Xela bekannt

- Die zweitgrößte Stadt Guatemalas hat etwa 140.000 Einwohner.

- Quetzaltenango ist die ideale Basis um die Vulkane Santa Maria und den aktiv Feuer speienden Santiaguito zu besteigen.

- Das Klima in Quetzaltenango ist recht kühl.

- Ganz in der Nähe befindet sich in einem erloschenen Vulkankrater Laguna Chicabal
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Flagge Guatemala

 


 

 


Quetzaltenango



Quetzaltenango ist in Guatemala besser unter dem Namen Xela bekannt. Das ist die Kurzform des Maya Namens Xelaju. Die Stadt liegt auf beeindruckenden 2400 Metern Höhe und hat stolze 140.00 Einwohner. Damit es nach Guatemala Stadt die zweitgrößte Stadt des Landes.

Der Hauptgrund für einen Besuch ist die strategisch günstige Lage nahe den mächtigen Vulkanen Siete Orejas, Cerro Quemado, Santa Maria und dem äußerst furchteinflößenden Santiaguito. Daneben hat Xela ein wunderschönes Stadtzentrum zu bieten und ein umtriebiges Nachtleben.


Größere Kartenansicht

Quetzaltenango liegt etwa 200 Kilometer westlich von Guatemala Stadt. Per Chickenbus ist das ein zwar abenteuerliches aber nicht unbedingt mehr langwieriges Unterfangen. Die Straße ist mittlerweile recht gut ausgebaut, die Chickenbusse rauchen die Strecke mittlerweile also am absoluten Limit entlang.

Xela am MorgenXela liegt wie erwähnt recht hoch über dem Meeresspiegel. Das macht sich auch temperaturtechnisch bemerkbar. Nachts und morgens ist es bitterkalt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Stadt in den Wolken liegt.

Trotz der Höhe über dem Meeresspiegel liegt Xela in einem Tal. Umgeben ist es von der guatemaltekischen Sierra Madre. Ursprünglich profitierte es von den fruchtbaren Böden, später aber auch von der günstigen Lage.

Unter der spanischen Kolonialherrschaft entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum und das ist es bis heute. Vermutlich hätte es Guatemala wirtschaftlich eines Tages überholt, leider wurde die Stadt 1902 bei einem Ausbruch des Santa Maria fast völlig zerstört. Völlig hat sie sich davon wohl nie erholt, eine Stadt direkt an einem aktiven Vulkan zu bauen ist aber auch kein besonders einleuchtendes Konzept.

Dieser Tage ist Xela recht wohlhabend. Es gibt mehrere Universitäten, umfangreiches Handels- und Dienstleistungsgewerbe und Fertigungsindustrie. Tourismus spielt eine eher untergeordnete Rolle, immerhin wird Xela als Ausgangspunkt ins Hochland zunehmend beliebter. Außerdem haben sich hier einige Sprachschulen angesiedelt. Im Gegensatz zu Antigua kann man hier in Ruhe Spanisch lernen und muss sich finanziell nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.


Aktivitäten

Quetzaltenango hat ein zwar kleines aber durchaus sehenswertes Stadtzentrum. Es erstreckt sich im Wesentlichen um den Parque Centroamérica. Die Gebäude sollen neoklassizistisch sein, ich lasse das einfach mal so im Raum stehen.

Markthalle XelaDie Hauptattraktion ist die Tour auf den Santa Maria. Der ist einer der höchsten Vulkane Guatemalas und in mehrfacher Hinsicht empfehlenswert. An einem klaren Tag und bietet sich von dort eine spektakuläre Aussicht. Mit etwas Glück kann man die gesamte Pazifikküste des Landes entlang sehen. Von dort hat man aber auch einen guten Blick in den Santiaguito, einen aktiven Vulkan. Der Santiaguito ist quasi ein Kind des Santa Marias. Er entstand nach dem großen Ausbruch von 1902.

Die Tour auf den Santiaguito ist die zweite große Attraktion. Sie verspricht einigen Nervenkitzel. Warum Menschen auf einen aktiven und Lava spuckenden Vulkan steigen wollen, kann ich nicht sagen, die Tour ist – obwohl recht teuer – beliebt. Jeder verantwortungsvolle Reiseführer rät dringend davon ab, auf den Vulkan zu steigen. Es gibt fast ständig kleinere Explosionen statt, pyroklastische Ströme und Schlammlawinen sind so häufig, dass man schon lebensmüde bis bekloppt sein muss, dem zu nahe zu kommen. Steigt lieber auf den Santa Maria und nehmt eine Teleobjektiv mit.

Flachlandtiroler werden sich über Laguna Chicabal freuen. Das ist ein erloschener Vulkan mit einem zwar kleinen dafür aber heiligen See im Krater. Man kann den individuell ersteigen. Man sollte allerdings früh starten. Per Bus oder Micro nach San Martin, von dort sind es 5 harte Kilometer den Berg hoch. Wer sich die Tortur sparen will, mit dem Mietwagen kann man bis an die Rangerstation. Von dort sind es 30-45 Minuten bis zur Lagune; eine einfache Wanderung.

Laguna Chicabal
Laguna Chicabal, heiliger See im Krater eines erloschenen Vulkans



Der kleine Ort Zunil - neun Kilometer von Xela – ist ein perfekter Tagesausflug. Da gibt es die bildschöne Kirche, den "heiligen" San Simon (eine Maximon Statue) und die äußerst empfehlenswerten Thermalbäder von Fuentes Georginas.

El Viejo Palmar ist so eine Art guatemaltekisches Pompeij außer das es vor gar nicht allzu langer Zeit versank. Schlammlawinen vom schon erwähnten Santiaguito begruben den Ort in 1990ern. Eine weitere Lawine zerstörte die Kirche und veränderte den Lauf des Rio Nima. Der fließt jetzt direkt durch die Überreste der Kirche.


Übernachtung

Hostal Don Diego – niedliches Hostel mit einem netten Innenhof in der 7 Calle, 15-20 Zona 1.

Altense, 9 Calle, 8-48, Zona1 ist ein eher durchschnittliches Hotel. Einige der einfachen Zimmer sind recht hellhörig, dafür aber billig. Die besseren Zimmer sind im Innenhof. Die haben dann auch einen Fernseher. Für die Lage im Stadtzentrum ein echtes Schnäpple.

Modelo – 14 Av A, 2-31, Zona 1 ist ein freundliches Hotel im Stadtzenttrum mit hübschem Innenhof und Restaurant.


Pension Bonifaz – das erste Hotel am Platz und das in jeder Hinsicht. Die Pension sieht spektakulär aus, ist leider aber nur für Leute mit unbegrenztem Budget zu empfehlen.


Ausgehen

Xela bei NachtIn der prächtigen Markt- oder Ladenpassage Pasaje Enríquez an der nordwestlichen Ecke des Parque Centroamérica finden sich ein paar recht passable Restaurants und Kneipen. Dort findet man übrigens auch eine Touristeninformation, die wenigstens rudimentäres Englisch spricht. Das ist so selten, dass ich es erwähnen wollte.

Hin- und Wegkommen

Von Guatemala fahren die allseits beliebten Chickenbusse. Die 200 Kilometer schaffen die in etwa 3 Stunden. Die Abfahrtsorte der Busse sind allerdings chaotisch. Am Einfachsten nimmt man ein Taxi und sagt, wo man hin will. Ebenfalls problemlos kommt man nach Chichicastenango und Antigua.

Direkt an den Atitlan kommt man nach meinem Kenntnisstand nur per Gringo Van. Den kann man in vielen Hotels und natürlich der Touristeninformation buchen. Die ist zugleich auch Tourenanbieter.

Nach Mexiko ist es nicht weit. Der Grenzübergang ist El Carmen - Talisman. Der Weg führt vorbei an San Marcos, das als eher langweiliger Hub gilt aber auch als optimaler Ausgangspunkt, um den höchsten Vulkan Mittelamerikas zu besteigen; den Tajumulc.











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